
Kinder aus der Klemme
Ein gruppentherapeutisches Angebot für Familien in eskalierten Trennungskonflikten
Wenn Kinder zwischen die Fronten geraten, braucht es mehr als gute Ratschläge.
Kinder aus der Klemme ist ein systemisch und multifamilientherapeutisch ausgerichtetes Gruppenprogramm für getrenntlebende Eltern und ihre Kinder. Es schafft einen geschützten Rahmen, in dem festgefahrene Konfliktmuster sichtbar werden, Verantwortung wieder in Bewegung kommt und Kinder entlastet werden können.

Was das Besondere an dem Angebot ist
Kinder aus der Klemme ist kein allgemeines Beratungsangebot. Es ist ein klar strukturiertes Gruppenprogramm für Familien in hochbelasteten Trennungskonflikten.
Was das Angebot besonders macht:
Arbeit in Mehrfamiliengruppen
Mehrere Familien arbeiten parallel in einem gemeinsamen therapeutischen Rahmen. Das schafft Resonanz, Entlastung, neue Perspektiven und die Möglichkeit, sich in den Erfahrungen anderer wiederzuerkennen.
Parallele Eltern- und Kindergruppen
Kinder sind nicht nur „mitgemeint“, sondern aktiver Teil des Programms. Ihre Perspektiven, Gefühle und Bedürfnisse werden ernst genommen und in den Prozess einbezogen.
Kinder stehen im Zentrum
Kinder sind nicht nur „mitgemeint“, sondern aktiver Teil des Programms. Ihre Perspektiven, Gefühle und Bedürfnisse werden ernst genommen und in den Prozess einbezogen.
Veränderung durch Erfahrung
Es geht nicht nur um Verstehen, sondern um Erleben. Durch Übungen, kreative Prozesse, Reflexion und Begegnung entstehen neue Erfahrungen, die Veränderung überhaupt erst möglich machen.
Einbezug des sozialen Netzwerks
rennungskonflikte wirken fast nie nur zwischen zwei Elternteilen. Darum wird auch das soziale Umfeld mitgedacht und bei Bedarf einbezogen.
Für wen ist das Programm geeignet?
Das Angebot richtet sich an getrenntlebende Eltern, die trotz Trennung keinen tragfähigen Weg in ihrer Elternschaft finden und deren Konflikte so stark geworden sind, dass ihre Kinder erheblich belastet sind.
Geeignet ist das Programm insbesondere dann, wenn:
- Streit, Schuldzuweisungen und Eskalationen den Alltag prägen
- Kinder zwischen zwei Wirklichkeiten geraten
- Kommunikation kaum noch konstruktiv möglich ist
- das soziale Umfeld bereits mit in den Konflikt hineingezogen wurde
- beide Eltern grundsätzlich bereit sind, sich auf einen gemeinsamen Prozess einzulassen

Unsere Haltung
Wir arbeiten systemisch, ressourcenorientiert, allparteilich und transparent.
Wir begegnen allen Beteiligten mit Respekt und Klarheit. Dabei geht es nicht darum, Schuldige zu finden, sondern darum, destruktive Muster zu erkennen, Verantwortung zu übernehmen und neue Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.
Wir gehen davon aus, dass Veränderung möglich ist, wenn Eltern wieder stärker in Kontakt mit ihrer Verantwortung kommen und Kinder in ihrer Perspektive wirklich gesehen werden.
Kurz und konkret
für Familien in schwierigen bis hochstrittigen Trennungssituationen
für Kinder und Jugendliche von 5 bis 18 Jahren
8 Sitzungen à 2 Stunden
über einen Zeitraum von ca. 4 Monaten
parallele Eltern- und Kindergruppen
mit begleitender Netzwerkarbeit und möglicher Nachsorge
